Unter dem Begriff der „Praxeologie“ macht derzeit ein Strang der Kulturtheorien von sich reden, der sich von einem normativen, auf Zeichen und Symbole reduzierten Kulturverständnis abwendet. Stattdessen rücken die Akteure und deren Handeln in den Vordergrund – allerdings unter stark veränderten Vorzeichen. Im Fokus der Praxeologie steht nicht rationales Handeln, sondern die routinisierte Praktik, der implizites Wissen zugrunde liegt und die den Umgang mit Artefakten einschließt.

Steht der „Practice Turn“ also bereits kurz bevor? Im Kontrast zur umfangreichen theoretischen Reflexion dieses Ansatzes steht gegenwärtig noch seine empirische Anwendung. Ziel dieses Bandes ist es daher, in interdisziplinärer Perspektive ein breites Spektrum möglicher Anwendungsfelder aufzuzeigen. Die Vorschläge reichen dabei von der Integration der Praxeologie zur Aufwertung von Akteuren und deren Handeln bis hin zu einem Forschungsprogramm für die Analyse der materialen Dimension des Sozialen. Aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven – von der Geschichtswissenschaft, über die Soziologie bis hin zur Literaturwissenschaft – werden anhand konkreter Forschungsbeispiele Möglichkeiten und Grenzen der Praxeologie ausgelotet.

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